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Hereditäre Neuropathie (GHN)RasseGreyhound Die hereditäre Neuropathie beim Greyhound (GHN) ist eine erblich bedingte, progressive Erkrankung des peripheren Nervensystems. Die verantwortliche Mutation im NDRG1-Gen wurde von der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Cord Drögemüller, Vetsuisse Fakultät, Universität Bern gefunden. Durch eine Kooperation kann LABOKLIN diesen Test nun auch anbieten. GHN: Die ErkrankungDie ersten klinischen Anzeichen zeigen sich zwischen dem 2. und 9. Lebensmonat. Symptome sind v.a. fortschreitende Muskelschwäche, geringe Belastbarkeit, Reflexausfälle und eine Ataxie aller Gliedmaßen, später Verlust des Stehvermögens. Aufgrund einer fortschreitenden Lähmung des Kehlkopfes kommt es zu Atemproblemen und heiserem Bellen. Das Allgemeinbefinden ist unbeeinträchtigt. Mutation und ErbgangDie dem Defekt zugrundeliegende Mutation im NDRG1-Gen kann mittels eines DNA-Tests nachgewiesen werden. GHN: Der DNA Test Ein DNA Test ermöglicht den direkten Nachweis der verantwortlichen Mutation. Die DNA-Analyse ist unabhängig vom Alter des Tieres möglich und kann bereits bei Welpen durchgeführt werden. Es ist nicht nur eine Unterscheidung von betroffenen und mutationsfreien Tieren möglich, mit Hilfe des Gentests können auch klinisch unauffällige Träger identifiziert werden, was für die Zucht von großer Bedeutung ist. MaterialFür den DNA-Test wird ca. 0,5 ml EDTA-Blut benötigt. Alternativ ist auch die Einsendung eines sog. Backenabstriches möglich. Der Backenabstrich muss mit von uns kostenlos erhältlichen Spezialbürsten durchgeführt werden. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass der Abstrich nicht zu zaghaft durchgeführt wird, da sonst nicht ausreichend Material für die Untersuchung zur Verfügung steht. DauerDer Test wird bei uns mehrmals wöchentlich angesetzt. Das Ergebnis liegt etwa 1 Woche nach Erhalt der Probe vor. Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne beiFrau Dr. Petra Kühnlein oder Frau Dr. Ines Langbein-Detsch |
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