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GM1 und GM2 GangliosidoseRasseKorat -/ Siamkatze Die Erkrankung
Mutationen und ErbgangDie dem Defekt zugrundeliegende Mutationen können mittles DNA-Test nachgewiesen werden. GM1 und GM2 werden autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, daß eine Katze nur erkrankt, wenn sie je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen. Träger, d.h. Tiere mit nur einem betroffenen Gen, können zwar selbst nicht erkranken, geben aber die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, daß die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Träger mit einem anderen Träger verpaart werden. Der DNA TestDer verfügbare DNA Test ermöglicht den direkten Nachweis der verantwortlichen Mutation. Die DNA-Analyse ist unabhängig vom Alter des Tieres möglich und kann bereits bei Welpen durchgeführt werden. Es ist nicht nur eine Unterscheidung von betroffenen und mutationsfreien Tieren möglich, mit Hilfe des Gentests können auch klinisch unauffällige Träger identifiziert werden, was für die Zucht von großer Bedeutung ist. MaterialFür den DNA-Test werden ca. 0,5-1,0 ml EDTA-Blut benötigt. Alternativ ist auch die Einsendung eines sog. Backenabstriches möglich. Der Backenabstrich muß mit von uns kostenlos erhältlichen Spezialbürsten durchgeführt werden. MethodeSequenzierung TestdauerDas Ergebnis liegt etwa 1 Woche nach Erhalt der Probe vor. Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne beiFrau Dr. Petra Kühnlein oder Frau Dr. Ines Langbein-Detsch |
Die Gangliosidose ist eine lysosomale Speicherkrankheit, die bei Menschen, Katzen und anderen Tieren auftritt.
laboklin-de