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Glykogenspeicherkrankheit Typ IV (GSD-IV)RasseNorwegische Waldkatze GSD-IV: Die Erkrankung
GSD-IV: Die MutationDie für die GSD-IV verantwortliche Mutation im GBE1-Gen wurde im Jahr 2007 von der Arbeitsgruppe von Johne C. Fyfe (University of Michigan, USA) identifiziert. Die GSD-IV wird autosomal-rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass eine Katze nur erkrankt, wenn sie je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte GBE1-Gen tragen. ErbgangDie GSD-IV folgt einem autosomal rezessivem Erbgang. Es gibt drei Genotypen: DNA TestEin DNA Test ermöglicht den direkten Nachweis der verantwortlichen Mutation. Die DNA-Analyse ist unabhängig vom Alter des Tieres möglich und kann bereits bei Kitten durchgeführt werden. Es ist nicht nur eine Unterscheidung von betroffenen und mutationsfreien Tieren möglich, mit Hilfe des Gentests können auch klinisch unauffällige Träger identifiziert werden, was für die Zucht von großer Bedeutung ist. MaterialFür den DNA-Test wird 1,0 ml EDTA-Blut benötigt. Alternativ ist auch die Einsendung eines sog. Backenabstriches möglich. Der Backenabstrich muss mit von uns kostenlos erhältlichen Spezialbürsten durchgeführt werden. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass der Abstrich nicht zu zaghaft durchgeführt wird, da sonst nicht ausreichend Material für die Untersuchung zur Verfügung steht. MethodeFragmentlängenanalyse TestdauerDas Ergebnis liegt etwa 1 Woche nach Erhalt der Probe vor. Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne beiFrau Dr. Petra Kühnlein oder Frau Dr. Ines Langbein-Detsch |
Bei der Glykogenspeicherkrankheit Typ IV handelt es sich um eine erbliche Fehlfunktion des Glukosestoffwechsels, die bei norwegischen Waldkatzen beschrieben ist.
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