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Fellfärbung Fuchsfarben

Rasse

alle Rassen, keine Einschränkung bekannt

Anmerkung

Eine Mutation im Mc1R-Gen führt zur Bildung von Pheomelanin und somit zur Fuchsfarbe (e/e). Diese Anlage wird rezessiv vererbt. Liegt die Mutation nur einmal (E/e) bzw. gar nicht (E/E) vor, wird Eumelanin gebildet. Das Pferd ist dann Braun oder Schwarz. 

Die Vererbung der Fuchsfarbe

Ist das Pferd reinerbig (homozygot e/e) für die Mutation, prägt es die Fuchsfarbe aus und kann auch nur die Anlage dafür an seine Nachkommen weitergeben. Bei Verpaarung mit einem Pferd, das kein Anlageträger für Fuchs ist (E/E), entstehen keine fuchsfarbenen Nachkommen. Alle Nachkommen weisen den Genotyp (E/e) auf und sind Anlageträger für Fuchs.

Ist das Pferd ein Anlageträger (heterozygot E/e) der Mutation, so kann er bei Verpaarung mit einem weiteren Anlageträger (E/e) oder einem reinerbigen Fuchs (e/e) wiederum fuchsfarbene Nachkommen hervorbringen.

Ist das Pferd kein Anlageträger (E/E) für die Fuchsfarbe, so kann es, selbst bei Verpaarung mit einem Anlageträger (E/e), keine gelben Nachkommen hervorbringen. Allerdings gehen aus dieser Verpaarung zu 50% Anlageträger (E/e) für hervor.

Material

Für den DNA-Test wird ca. 0,5 ml EDTA-Blut benötigt. Alternativ ist auch die Einsendung von Mähnen- bzw. Schweifhaaren (wichtig: mit Haarwurzel) möglich.

Methode

Sequenzierung

Testdauer

Das Ergebnis liegt etwa 3-5 Arbeitstage nach Erhalt der Probe vor.

Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne bei

Frau Dipl. Biol. Bärbel Gunreben
LABOKLIN GmbH und Co.KG
Steubenstraße 4
D-97688 Bad Kissingen

Tel. 0971 /72020 oder Fax: 0971 / 7202995
Email: labogenlaboklin.de


*) Die Bürstchen können Sie unter der oben angegebenen e-mail Adresse bei uns anfordern.