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Neuigkeiten Genetik

Dry Eye Curly Coat Syndrom beim Cavalier King Charles Spaniel

Neben Episodic Falling stellt das Dry Eye Curly Coat Syndrom eine weitere relevante Erbkrankheit beim Cavalier King Charles Spaniel dar.

Symptome treten bereits zum Zeitpunkt der Geburt auf. Betroffene Welpen weisen ein ungewöhnliches Fell (rau und lockig) sowie Symptome einer Keratoconjunctivitis sicca (Binde/Hornhautentzündung aufgrund mangelnder Tränenflüssigkeit) auf. Außerdem erscheinen betroffene Welpen kleiner als ihre Wurfgeschwister. Haarmangel sowie das raue Fell führen zu Kratzen. Veränderungen an der Haut der Fußballen sowie an den Krallen lösen Schmerzen und Lahmheit aus. Auch die Zähne werden in Mitleidenschaft gezogen. Der nun erhältliche Gentest ermöglicht die Identifizierung der Träger, die aufgrund des autosomal-rezessiven Erbgangs selbst nicht erkranken, jedoch die Anlage weiter vererben können. Bei der Verpaarung zweier Träger können betroffene Welpen fallen.
Bitte beachten Sie: wir bieten eine preislich sehr attraktive Kombiuntersuchung für Dry Eye Curly Coat Syndrom
und Episodic Falling an!
 

vom 06.02.2012

Genetische Rassezuordnung für Katzen

Die genetische Rassezuordnung beim Hund ist bereits seit mehreren Jahren ein Routineangebot bei LABOKLIN. Nun wurde auch die genetische Rassezuordnung für Katzen etabliert und in die Routinediagnostik überführt. Anhand eines DNA-Profiles und dessen statistischer Auswertung ist es möglich, eine Zugehörigkeitswahrscheinlichkeit einer Katze zu einer bestimmten Rasse zu ermitteln. Bisher können wir mit dieser Methode folgende Rassen zuordnen: Britisch Kurzhaar, Europäisch Kurzhaar, Maine Coon, Norwegische Waldkatze und Perser. Das Spektrum wird durch Aufnahme weiterer DNA-Profile von anderen Rassekatzen in die Datenbank laufend erweitert. Diese Methode stellt neben der äußerlichen Begutachtung ein zusätzliches Werkzeug zur Rassebestimmung dar.
Auch die Unterscheidung von Hauskatzen und Wildkatzen nur anhand äußerer Merkmale ist schwierig. Daher hat LABOKLIN dafür einen molekularbiologischen Nachweis entwickelt. So kann anhand einer Haarprobe eindeutig nachgewiesen werden, ob es sich bei dem Tier um Felis catus (Hauskatze) oder Felis silvestris (Wildkatze) handelt. Dies ermöglicht auch Untersuchungen zur Verbreitung der Wildkatze in Deutschland.
 

vom 23.11.2011

Hämophilie A beim Havaneser

Die Hämophilie A gehört zu den wichtigsten vererbbaren Blutgerinnungsstörungen in der Rasse Havaneser. Die Erkrankung ist auf einen Mangel oder eine reduzierte Aktivität des Faktors VIII zurückzuführen, der eine Schlüsselfunktion in der Blutgerinnungskaskade besitzt. Je nach Ausprägung des Faktor VIII-Mangels kommt es zu einer leichten bis schweren Blutungsneigung. Anzeichen einer Hämophilie sind größere Hämatome, Nasenbluten, Haut-, Muskel- und Gelenksblutungen.

LABOKLIN konnte in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Mischke von der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Prof. Dr. Dandekar von der Universität Würzburg die ursächliche Mutation im FVIII-Gen ausfindig machen. Dies ermöglicht die Identifizierung klinisch unauffälliger Konduktorinnen und damit eine gezielte Zucht zur Eliminierung dieser Erkrankung.
 
 

vom 01.09.2011

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